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Feb 22

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wD (HSG/NeO) gegen Großhadern, am 12.2.

 

Vor dem Spieltag der Weiblichen D-Jugend der Handball-Spielvereinigung Neubiberg / Ottobrunn am 10.02.17 gegen TSV Großhadern machte ein Blick auf die Tabelle durchaus Sinn. Großhadern war nur einen Platz vor unseren Mädels und hatte auch nur  ein Spiel mehr gewonnen. Deshalb rechneten sich die Aktivposten im Umfeld des Teams zumindest mal wieder ein ausgeglicheneres Spiel aus.

Der Beginn war dann auch wie erwartet heiß umkämpft. Ein kluges Aufbauspiel mit konzentrierten Pässen und eine mutige Abwehr gegen die wieder mal körperlich überlegenen Gegnerinnen trug wesentlich zum Aufbau eines Vorsprungs bei. Es sollte nicht unerwähnt bleiben, dass Großhadern mit nur 6 Spielerinnen nach Neubiberg in die Halle an der Zwerger Straße angereist war und damit mehr Raum für unsere quirligen Angreiferinnen bot. Durch Tore von Sonja Schmidts am Kreis, Sara Delalic über Halbaußen sowie die zwei Aufbauspielerinnen Maxine Rühlicke und Bärbel Schmidts stand es schon bald 4:2. Insbesondere Sonja schaffte es immer wieder mit geschicktem Freilaufen am Kreis und gut platzierten Aufsetzern wichtige Tore zu erzielen. So ging es dann auch nach einer heiß umkämpften ersten Halbzeit mit 7:4 Vorsprung in die Pause.

Die vorwiegend heimischen Zuschauer wünschten sich, dass es genau so weiter gehen möge. Großhadern schien aber den besseren Ton in der Halbzeitansprache gefunden zu haben. Die HSG NEO hingegen wirkte leicht verunsichert und leistete sich einige Fehlpässe, die mit schnellen Tempogegenstößen zu Toren für Großhadern führten. Nach weiteren durchsetzungsstarken Einzelaktionen stand es plötzlich ausgeglichen 8:8 und die Nervosität bei der HSG nahm weiter zu. Da hilft dann nur eine Auszeit, um die Gemüter zu beruhigen. Nichtsdestotrotz führte Großhadern im Anschluss zum ersten Mal in dieser Partie mit 8:9.

Jetzt wachte auch das Publikum auf und feuerte die NEO-Mädels lautstark an. Die Verteidigung packt wieder zu – selbst Johanna Ester, die jüngste im Team, ließ sich von ihrer einen Kopf größeren Gegnerin nicht mehr einfach abschütteln und verhinderte damit den weiteren Vorsprung. Zwei geglückte Angriffe, die mit Toren durch Sonja und Maxine abgeschlossen wurden, stellten wieder den gewünschten Vorsprung her. Großhadern kämpfte aber trotz Unterzahl weiter und holte sich einen 7m, den die sonst so treffsichere Schützin zu unser aller Erleichterung am Tor vorbei zielte. Drei Minuten vor Schluß stand es 12:11 für die HSG und ein Angriff nach dem anderen rollte gegen die jetzt bärenstarke Abwehr an. Auch Torfrau Felicitas Loderer wuchs über sich hinaus und hielt ihren Kasten mit dem Glück des Tüchtigen sauber. Es ging jetzt hin und her, schnelle Ballverluste oder auch hartnäckige Versuche die Großhaderner Abwehr oder deren Tor zu knacken, scheiterten. Als das Spiel dann endlich unter den aufmunternden Zurufen der Zuschauer von dem guten Schiedsgericht abgepfiffen wurde, stand es glücklich immer noch 12:11 für die HSG. Somit wurde das zweite Spiel der Saison in einem echten Krimi gewonnen.

Mit einer geschlossenen Teamleistung in der Abwehr und einer Verteilung der Torerfolge auf mehrere Schultern haben unsere Mädels gezeigt, was in ihnen steckt und welches Potenzial sie haben. Wenn alle weiterhin so zusammenhalten, fleißig zum Training und auch zu den Auswärtsspielen kommen, kann das Trainergespann Daniela und Quirin Huber das Team gezielt weiterentwickeln. Die Zeit und Erfahrung werden das ihrige dazu beitragen.

Jetzt verbleiben noch zwei Spieltage in dieser Runde und ab Herbst werden sicher einige der heute bis zu zwei Jahre älteren Gegenspielerinnen in die C-Jugend abwandern während unsere E-Mädels sich voll auf den Einsatz in der D-Jugend konzentrieren können. Nach dem Match in Neubiberg ging es für Sie nämlich noch schnell in die Ottobrunner Ferdinand-Leiß-Halle zum Abschlussspiel des „Kurz-Lang-Turnier“, das sie schließlich gemeinsam mit Ihren Eltern auch noch gewonnen haben. Das ist aber eine andere Geschichte dieses erfolgreichen Handball-Sonntages.

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