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Mrz 30

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Kampf bis zum Ende (D2)

Am vergangenen Sonntag spielte unsere Damen 2 gegen die dritte Damenmannschaft des SV München Laim. Diese reisten mit einem Aufstieg in möglicher Reichweite an. Im Vorbericht waren die Laimerinnen bereits respektvoll und taten Ottobrunn nicht als Spaziergang ab. Dies bewahrheitete sich ab 16 Uhr.

Die ersten Minuten wurden noch von Laim dominiert bis Ottobrunn ins Spiel fand. Die Stärke des TSV Ottobrunn war abermals die Abwehr. Zwischen den Extremen „großartig“ und „katastrophal“ tendierte man dieses Mal deutlich zu großartig. Ein hervorragend rutschendes Bollwerk stellte sich Laim entgegen und vereitelte mehrere Spielzüge. Ohne wurfstarke und sprunggewaltige Spielerinnen, die über den Block werfen können, wären die Laimerinnen in dieser Phase nicht zum Zug gekommen.

Im Angriff zeigten sich gute Einzelaktionen des Ottobrunner Rückraums (Alex, Freya, Elisa und Bea). Ein Schlusspurt zum Ende der ersten Halbzeit, mit Erfolg von Nathalie, sorgte für eine Zwei-Tore-Führung zur Pause (12:10).

In der zweiten Halbzeit setzten sich die Ansätze der ersten fort. Das Spiel mit Nadja am Kreis war besonders stark und so konnten allein darüber 11 der 13 Siebenmeter und zwei Tore herausgeholt werden (Zitat Laimer Torhüterin: „Verdammt VOR den Kreis – Nicht So!“). Von diesen 13 verwandelten Kornelia, Carla und Nadja insgesamt 6. Zwei weitere Siebener konnten im Nachwurf verwandelt werden. Quote: ausbaufähig.

Insgesamt war das Spiel also keines der sanftesten, die Ottobrunn je spielte (drei Zeitstrafen für Ottobrunn (Freya, Bea, Elisa) und vier für Laim), aber trotzdem von einer eher fairen Härte geprägt. Auch in Unterzahl behielt Ottobrunn seine gute Abwehr bei, sodass ein Angriff Laims teilweise ganze 1,25 Minuten dauerte. Ottobrunn kroch zwar zum Ende teilweise auf nur einem Lungenflügel daher (Kondition und Ersatzbankbesetzung weniger elaboriert als bei Laim), hatte aber genug Adrenalin um das Spiel mit einem 21:21 zu beenden.

Herausragend bei diesem Spiel war auch das ungewohnt starke Anfeuern des Fanblocks. SpielerInnen des morgendlichen E-Jugendspieltages saßen zusammen mit spielunfähigen Damen, Freunden und Familie der Mannschaft auf der Tribüne und fieberten und unterstützten mit. Selbst die zuvor spielende (und erfolgreiche) Herrenmannschaft blieb zum Großteil – eventuell als Revanche für häufige lautstarke Unterstützung. Mit diesem Fanblock feierten die Damen 2 ein Unentschieden das mehr war, als man erwartete hatte und zudem schön erkämpft.

Es blieb eine sehr glückliche und teilweise stark lädierte (beziehungsweise blau gefärbte) Ottobrunner Mannschaft.

Es spielten:
Heide Lüttich (Tor), Freya Zörntlein (2), Bea Lamm (2), Elisa Oberbeckmann (2), Alexandra Krommer (2), Gabriella Velki, Johanna Pöppel, Carla Hofmann (2/2), Kornelia Kovacs (4/1), Nadja Blanck (5/1)

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