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Feb 19

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BoomGirlz putzen Haching in eigener Halle

Boomgirlz putzen Haching in eigener Halle – oder „immer wieder, immer wieder, immer wieder TSVauuu“

Mit der besten Saisonleistung besiegten die Mädels der Damen II am Sonntagabend den Tabellendritten in Unterhaching mit 24:29.
Aber diese Geschichte ist es wert ganz von vorne erzählt zu werden. Das Hinspiel ging nach guter erster Halbzeit klar mit 16:25 an den Gegner und so war Wiedergutmachung gefragt. Insbesondere im Angriff war nach der knappen Niederlage gegen Kirchheim (10:11) letztes Wochenende noch viel Luft nach oben.

Und siehe an, die ständigen Appelle von Trainer Philipp Münch: „Stoßt beim Anstoßen zwischen die Gegner, nicht auf den Mann!“ wurden von Beginn an hervorragend umgesetzt. Kraftvoll, dynamisch und ballsicher setzten die Pinken den gegnerischen Abwehrriegel unter Druck und nutzten die sich bietenden Gelegenheiten zumeist sicher. So bot sich während der ersten 15 Minuten eine ausgeglichene Partie (9:11). Und genau in dieser 15. Minute wechselte Haching mit der vermeintlich stärkeren Torhüterin genau die Spielerin ein, die unseren Mädels in Hinspiel fast im Alleingang den Zahn gezogen hatte. Aber diesmal kam (Gott sei Dank) alles anders.

Denn es wurde weiterhin konsequent auf die Lücken gegangen, dazu kamen gute Kreuzbewegungen im Rückraum, die den Gegner aus der passiven Abwehr lockten und so Räume für den Kreis schafften. So ging man durchaus zufrieden mit einer 16:13-Führung in die Halbzeit.

Aber keine Zeit zum Duschschnaufen, denn allen war klar: Eine Schwächephase und der Gegner würde das Heft wieder in die Hand nehmen. Doch die pinke Mauer hielt weiter gut gegen die wild anlaufenden und aus allen Lagen feuernden Hachingerinnen. Diese wurden mit zunehmender Spieldauer verzweifelter, weil sie einfach kein Rezept gegen die schnelle und perfekt agierende Defensive fanden. Vorne traf der TSV weiter von allen Positionen und konnte den Vorsprung zunehmend ausbauen (20:26).

Und was die mitgereisten Fans besonders begeisterte: Das Team leistete sich auch jetzt keine Schwächephase und brachte über die gesamte Spielzeit eine durchaus imposante Leistung auf den Platz. Torhüterin Helena Mertig entschärfte fast alles, was auf ihren Kasten zuflog, wenn der Ball nicht vorher schon geblockt wurde. Sowohl erste als auch zweite Welle brachten klare Torchancen und auch Treffer. Der Ball wurde sehr sicher über alle Positionen hinweg gespielt und daraus resultierten kaum Ballverluste. Durch Verschieben und Zusammenhelfen in der Abwehr gab es nur eine Zeitstrafe für die Ottobrunner. Gegen Minute 50 gab sich der Gegner fast schon ein wenig auf, sie kamen einfach zu selten durch.

So gewannen die Pinken auch in dieser Höhe hochverdient mit 24:29. Man könnte jede einzelne Spielerin herausheben, da wirklich jede eine außergewöhnlich gute Einzelleistung zeigte, sowohl technisch als auch vom Einsatz her. Aber nur zusammen wurde es zu dem, was man heute in der Hachinga Halle bewundern konnte:
Eine überragende Mannschaftsleistung und ein herausragender Sieg.

In drei Wochen kommt der Tabellennachbar aus München Ost in die Ferdinand-Leiß-Halle nach Ottobrunn. Und wenn die BoomGirlz eine ähnliche Leistung abrufen können, dann wird es wieder ein tolles Spiel.
Zu guter Letzt danke an unsere treuen Fans, die die Hachinga Halle insbesondere in der zweiten Halbzeit zur „Hölle der Pinken“ gemacht haben, und uns so lautstark unterstützten.

Für den TSV Ottobrunn spielten, tanzten und sangen:
Helena Mertig, Freya Zörntlein (2/1), Kornelia Kovács (3/1), Nathalie Miller (2), Bea Lamm (3), Maria Münster (9), Elisa Oberbeckmann (6), Gabriella Velki (1), Johanna Pöppel, Nadja Blanck (1), Alexandra Krommer (2).

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